Doodle-Design - Über mich

Es war irgendwann im Frühjahr 2013.

Ich erinnere mich, dass es ein schöner Frühling war. Vielleicht sogar Frühlingsanfang, ein ganz sonniger Tag und der Himmel war blau.
Ich saß in der Schule, natürlich aufmerksam wie immer, und versuchte meine Energie an den Rändern meines Schulblocks auszuleben. Der Unterrichtsstoff war mir bekannt und somit hatte ich etwas Zeit um Tag zu träumen -> mit meinem Stift in der Hand. Übrigens, ich bin Linksdoodler.

Nach diesem Tag, und auch den folgenden, hatte ich im Internet recherchiert, ob es für das was ich gezeichnet habe, eine Bezeichnung gibt oder ob sich auch andere Leute auf diese Art und Weise ablenken (beschäftigen, austoben, kritzeln, was auch immer). So richtig fündig wurde ich nicht - wusste ja nicht nach was ich konkret suchen sollte.

So vergingen auch die nächsten Tage,

bei dem kein Block vor mir und meinem neuen blauen Stiftefreund sicher war. Es bahnte sich eine innige Freundschaft an. Und auch mein Rechercheglück hatte mich wieder erreicht und Onkel Google spuckte die ersten verwendbaren Ergebnisse aus. Einfach nur simpel nach "zeichnen" und "meditatives zeichnen" gesucht. Nach langem Suchen kam mir der Name "Peter Draws" unter meine Suchergebnisse. Und da war es - ich hatte gefunden was ich gesucht habe.

Das war der Doodle-Startschuss

und wohl die Stunde null, in der ich in meiner neuen Zeitrechnung meine Affinität zum kreativen bemalen gefunden habe. Die nächsten Tage habe ich damit verbracht, mehr von Peter Draws auf YouTube oder anderen sozialen Netzwerken zu finden. Habe mir sehr viele Videos angeschaut, die Technik studiert und auch gesehen, dass tolle Doodles nur mit eigenen kreativen Ideen umzusetzen sind. Ideen waren bis dato nicht das Problem - jetzt wußte ich ja, wie ich diese visuell in Szene, sprich aufs Blatt Papier setzen konnte.

Ich fühlte mich mehr und mehr inspiriert, versuchte mich an ersten leichten Doodles. Doodles, die mir erst einmal das Gefühl geben sollten, mich mit der Materie vertraut zu machen. Es gab zwar keine Skepsis. Aber ich wollte nicht unbedingt nur was für die Schultoilettentür kreieren. Mein Wille und Ehrgeiz trieb mich schon sehr dazu an, diese verdammt geniale Technik selbst zu beherrschen.

Mehr und mehr arbeitete ich immer professioneller

Das fing auch damit an, dass ich mir neue Stifte kaufte, auf die Papiersorte achtete und mir sogar einen eigenen Ordner für meine neuen Werke anschaffte. Wie Heinrich Zille in seinem alten Berlin habe auch ich immer mein Skizzenbuch dabei. Skizziere immer wenn ich neue Ideen habe, was neues sehe oder meine Gedanken schnell mit Farbe niederdoodeln will.

So wurde ich Monat um Monat immer besser und zeigte meine ersten Werke auch meiner Familie, meiner Freundin (die mich sehr bei meinem Hobby unterstützt, was mir sehr wichtig ist um auch wieder neue Ideen umzusetzen) und meinen Freunden. Durch die erste Begeisterung, die ich damit entfacht habe, wuchs in mir der erneute Ehrgeiz, noch mehr an meiner Technik zu arbeiten und Striche einzigartig zu verfeinern und meinen Doodles eine gewisse Note zu verleihen.

Momentan

arbeite ich an vielen Projekten mit Symbolen, Tieren, abstrakten Zeichen. Aber auch an Doodle-Portraits, was mir aktuell am meisten Spaß macht. Denn erst hier kann man erkennen, wie geschult unser Auge auf bekannte Persönlichkeiten reagiert, wobei man doch nur die Konturen erkennen kann. Gerade dieses erstaunen bei mir selber (denn kein Werk ist wie das andere) und bei anderen heraus zu kitzeln, ist ein ganz besonderer Anreiz noch schönere und einzigartigere Doodles zu zeichnen.

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